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Fehlende Zähne:
Zahnimplantate als komfortable Therapie.

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die schonend in den Kiefer eingebracht werden. Hier verwachsen die Implantate fest mit dem Knochen (Osseointegration) und dienen als stabiler Pfeiler für einen festen Zahnersatz.

Zahnimplantate
  • Implantatkronen 
  • Implantatprothesen 
  • Implantatbrücken
  • Sofortimplantation/Sofortversorgung/Sofortbelastung (All-on-4-Konzept)

Zahnimplantate sind eine wissenschaftlich anerkannte Methode für den Ersatz fehlender Zähne. Wir haben über 20 Jahre Erfahrung in diesem Bereich. Wir denken Implantologie ganzheitlich, das heisst, dass wir auch vor und nach der Behandlung stets beratend an Ihrer Seite sind. Zahlreiche dankbare Patientinnen und Patienten konsultieren zur Implantat-Nachsorge unsere Praxis und bestätigen die hohe Lebensqualität mit Zahnimplantaten.

Die Vorteile von Zahnimplantaten gegenüber konventionellen Zahnersatzlösungen sind vielfältig, z. B.

  • Natürlichkeit – ein Zahnimplantat kommt dem eigenen Zahn sehr nahe
  • Feste Zähne und fester Biss
  • Hohe Sicherheit und hoher Kaukomfort
  • Hohe Ästhetik der Implantatzähne
  • Implantatbrücken für zahnlosen Kiefer mit gaumenfreier Gestaltung
  • Schonung gesunder Nachbarzähne
  • Bewahrt vor locker sitzenden Prothesen
  • Vermeiden von Knochenschwund (Konditionierung des Knochens)

Implantattherapie Zug:
Der Behandlungsablauf

Wir beraten persönlich und transparent über Zahnimplantate.

Als Voraussetzung einer Implantatbehandlung stehen bei uns zunächst Information und Aufklärung an erster Stelle. Nach einer Diagnostik der individuellen Situation zeigen wir in einem persönlichen Gespräch verschiedene Behandlungsmöglichkeiten auf. Wir erläutern Ihnen konkret die Vor- und Nachteile der jeweiligen Therapie. Gemeinsam werden wir anhand Ihrer Bedürfnisse und Erwartungen über die optimale Therapielösung entscheiden. Oft erfolgt dies in enger Absprache mit dem Überweiser und/oder zahntechnischen Spezialisten.

Was kosten Zahnimplantate?

Eine definitive Aussage über die Kosten von Zahnimplantaten zu treffen, ohne im Vorfeld Ihre Situation zu kennen, wäre unseriös. Die Kosten von Zahnimplantaten bzw. einer Implantatbehandlung legen wir Ihnen anhand Ihrer individuellen Situation konkret dar; selbstverständlich unverbindlich. Es existieren, auch aus finanzieller Sicht, immer verschiedene Therapieoptionen. In einem gemeinsamen, beratenden und vertraulichen Gespräch werden wir eine für Sie optimale Lösung finden. Wir erstellen einen Kostenvoranschlag/eine Offerte und besprechen diese/-n detailliert mit Ihnen. Gern zeigen wir Ihnen zudem alternative Möglichkeiten auf. Wir finden einen für Sie passenden Weg, fehlende Zähne zu ersetzen. Kontaktieren Sie uns!

Schritt 1:
Digitale Diagnostik der
individuellen Kiefersituation.

Die gute Basis für eine erfolgreiche Implantattherapie legen wir mit einer akkuraten Behandlungsplanung für die Patientin/den Patienten. Eine gründliche Erfassung von Mundgesundheit, Zähnen und Kiefer sowie die Reduktion von vorhandenen Entzündungsherden im Vorfeld einer Implantattherapie sind zentral für den Behandlungserfolg. Innerhalb dieser „Vorbehandlungsphase" entscheiden wir auch, ob Vorbehandlungen, wie z. B. eine Karies- oder Parodontosebehandlung, notwendig sind und eruieren, ob es Zähne gibt, die entfernt werden müssen. Zur präzisen diagnostischen Analyse arbeiten wir mit modernen digitalen Technologien, wie Intraoralscannern (3D-Scan von Zähnen/Zahnfleisch/Kieferrelation) und 3D-Röntgen (DVT). So können wir ein virtuelles Planungsmodell Ihrer individuellen Ausgangssituation kreieren. Zur Analyse der Kiefersituation wird vor jeder Behandlung ein Röntgenbild des Kieferknochens erstellt. Hierbei bietet uns in vielen Fällen die dreidimensionale Sicht in den Knochen (3D-Bild) eine gute Grundlage.

Behandlungsplanung

Die dritte Dimension mit der DVT – was genau ist das?

Mit der digitalen Volumentomografie (DVT) bieten wir ein hochmodernes Diagnoseverfahren – und das als eine der ersten Zahnarztpraxen im Kanton Zug und bereits seit über 10 Jahren. Wir verfügen über eine langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Analyse dieses modernen Röntgenverfahrens. Im Gegensatz zum herkömmlichen Röntgenbild ist mit der DVT eine dreidimensionale Bildgebung möglich. Ähnlich wie bei der aus der Allgemeinmedizin bekannten CT (Computertomografie) werden bei der DVT einzelne Schnittbilder des Knochens erstellt und diese mittels Software zu einer räumlichen Darstellung zusammengefügt (3D-Modell). Die Darstellung ermöglicht uns den Blick in das Innere des Kiefers bei sehr geringer Strahlenbelastung. Am Computer können wir alle anatomischen Feinheiten (Nerven, Gefässe, Knochenvolumen) visualisieren. Das ist die optimale Basis für eine präzise Planung des operativen Eingriffs und für hohe Diagnosesicherheit. Dr. Hermann ist von der schweizerischen Gesellschaft für dentomaxillofaziale Radiologie (SGDMFR) zertifiziert in der „Ausbildung in digitaler Volumentomographie und dem Betrieb eines digitalen Volumentomographen“. Dabei bildet er sich kontinuierlich weiter und erhält die notwendigen Rezertifizierungen in regelmässigen Abständen.

Warum ist eine DVT in meiner Situation notwendig?

In vielen Situationen kann es wichtig sein, mehr zu erkennen, als auf einem normalen zweidimensionalen Bild sichtbar ist. Beispiel: Denken Sie an ein Gruppenfoto bei einer Familienfeier. Sie erkennen darauf nur die Personen, die im Vordergrund stehen. Was oder wer dahinter ist, bleibt verborgen oder ist nur zum Teil sichtbar (Foto = zweidimensional). Bei der Planung eines operativen Eingriffs im Kiefer kann es riskant sein, verdeckte Strukturen zu übersehen. Daher möchten wir wissen, welche anatomischen Strukturen (Nerven, Blutgefässe etc.) sich im Kiefer „verstecken“ und welche Dimensionen (Breite und Höhe) der Kieferknochen am geplanten Ort der Implantation aufweist. Hierfür bedarf es der dreidimensionalen Bildgebung. Mit dem DVT-Bild können wir auf virtuellem Weg alle Strukturen genau lokalisieren, eine exakte Diagnose stellen und den operativen Eingriff konkret planen.

  • Digitale Planung  der Zahnimplantate.

    Schritt 2:
    Digitale Planung
    der Zahnimplantate.

    Das digitale Röntgenbild oder das DVT-Bild ist eine wichtige Grundlage für die Planung der Implantatposition im Kiefer. Wo sollen die Implantate im Kiefer stehen? Oft kommt es auf wenige Millimeter an, um ein wirklich gutes Ergebnis zu realisieren. Die Implantatpositionen werden bei uns mit dem geplanten Zahnersatz abgestimmt. Hierfür erstellt der Zahnarzt in Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker vor der Planung in einem digitalen Modell eine Vorschau des Zahnersatzes (Set-up/Mock-up). Er plant die neuen Zähne so, dass eine ideale Funktion und hohe Ästhetik erreicht werden. Dies erfolgt in Absprache mit uns sowie Ihnen als Patient/-in.

Habe ich auf die Gestaltung des
Implantatzahnersatzes Einfluss?

Sie schildern uns bzw. dem Zahntechniker Ihre Bedürfnisse, die als Orientierung dienen. Oft ist es sinnvoll, alte Fotos von Ihrem Lächeln mit in die Praxis zu bringen. Der Zahnersatz wird individuell Ihrer Situation angepasst. Digitale Technologien bieten hierbei eine Unterstützung. In manchen Fällen ist es sinnvoll, einen Prototyp (Mock-up) des Zahnersatzes zu erstellen. Dieser kann im Mund ausprobiert werden (Probierzähne).

Die Planung der Zahnimplantate erfolgt in einer Software. Die Datensätze von der DVT (3D-Röntgenbild) und dem Mock-up (Modell des neu geplanten Zahnersatzes) werden über ein Daten-Matching zusammengeführt. Wir sehen nun genau, wie der Zahnersatz aussehen soll, und haben zugleich einen 3D-Blick in den Kieferknochen. Auf virtuellem Weg erfolgt die Planung der Implantatpositionen (Backward-planning/Forward-thinking). Wir simulieren den OP-Eingriff am Computer. Das ist nicht nur faszinierend, sondern bietet eine enorm hohe Sicherheit und Vorhersagbarkeit. Gerne visualisieren wir Ihnen die Planung der Zahnimplantate am virtuellen 3D-Bild. Lassen Sie sich von den modernen Möglichkeiten der Implantattherapie faszinieren!

Schritt 3:
Navigierte Implantation
mit Bohrschablonen aus
dem 3D-Drucker.

Der Datensatz der virtuellen Implantatplanung kann als Vorlage für das Herstellen einer Bohrschablone genutzt werden. Mit der Bohrschablone aus dem 3D-Drucker können die digital geplanten Implantatpositionen jetzt exakt in den Kiefer übertragen werden (Guided Surgery, navigierte Implantatinsertion). Auf diesem Weg wird die exakt simulierte Behandlung 1:1 in die reale Situation überführt. Ihre Vorteile im Überblick:

Bohrschablonen
  • Eine verkürzte Operationszeit
  • Ein geringeres Trauma
  • Eine minimalinvasive Operationstechnik
  • In vielen Fällen ohne „Schnitte“ oder „Nähte“ 
  • Eine verbesserte Wundheilung
  • Reduzierte Anzahl an Behandlungsterminen
  • Mehr operative Sicherheit
  • Weniger Schmerzmedikation/Antibiotika

Schritt 4:
Das Einsetzen der Zahnimplantate
in den Kieferknochen.

Die Zahnimplantate werden entsprechend der Planung schonend und minimalinvasiv in den Kiefer inseriert. Nach dem Vorbereiten des Implantatlagers können die Implantate wie kleine Schrauben eingedreht werden. Nach 7 - 10 Tagen werden in der Regel die Nähte entfernt und die primäre Heilung ist abgeschlossen. Während der nun folgenden Einheilphase (ca. 2 - 3 Monate) verwachsen die Implantate mit dem Kieferknochen (Osseointegration).

Behandlung

Erfolgt die Behandlung schmerzfrei unter Narkose?

Grundsätzlich betäuben wir einfühlsam die Region, in der die Implantatbehandlung erfolgt. Sie spüren keinen Schmerz; eventuell fühlen Sie einen leichten Druck. Auf Wunsch bieten wir eine Behandlung unter Vollnarkose an. Hierfür arbeiten wir mit einem Narkoseteam zusammen.

Schritt 5:
Endlich feste Zähne:
der Implantatzahnersatz.

Die künstlichen Zahnwurzeln – die im Knochen verwachsenen Zahnimplantate – sind die Basis für die festen Implantatzähne. Der neue Zahnersatz kann dauerhaft darauf verankert werden. Hergestellt wird der Implantatzahnersatz von einem spezialisierten Zahntechniker. Wir arbeiten mit erfahrenen Zahntechnikern in unserer Region zusammen. Je nach Situation werden verschiedene Arten von Zahnersatz auf den Implantaten verankert:

Beratung
  • Eine Implantatkrone (Einzelzahn), 
  • Eine Implantatbrücke (mehrere Zähne in einer Reihe) oder 
  • Eine Implantatprothese (viele Zähne, kompletter Kiefer)

Funktionell und ästhetisch werden die Implantatzähne individuell für Sie hergestellt. Wir achten auf eine altersgerechte Gestaltung des Zahnersatzes. Sie als Patient/-in sollten komfortabel mit den neuen Zähnen leben können. Ausserdem ist die Hygienefähigkeit eine der primären Anforderungen an einen Implantatzahnersatz. Denn Implantatzähne bedürfen einer guten Mundhygiene mit gründlicher Reinigung und zuverlässiger Nachsorge.

Unsere Übersicht

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Schonender Knochenaufbau
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Materialien und Optionen
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Vor- & Nachsorge
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